Ein paar interessante Fakten über die sogenannten Aussies:

Entschuldigt man sich beim Vorbeikommen oder bedankt sich man für einen Gefallen bei den Aussies, so hört man zu 99% ein freundliches „No worries!“ aus ihren Mündern.
(Manche Spezien haben dies sogar in ihre tägliche Sprache eingebaut, so dass wenn sie reden man ständig „No worries“ hört)

Die Australier sagen „G’Day!“, wenn man sich auf der Straße trifft. Auch wenn man sich nicht kennt, man grüßt den anderen dennoch.

Sonnenkreme heißt hier Sunscreen. Die UV-Strahlung wird in Graden von 1-15 (extrem) angegeben. Meist liegt der Grad bei 10 bis 11, was natürlich von der Gegend sehr abhängt (in Ayers Rock sinds fast immer 14 bis 15).

Auf fast allen Lebensmittelprodukten steht „Fat-Free“ oder „Low-Fat“ drauf. Daraus folgere ich, dass die Aussies eine Fett-Phobie haben. Sogar auf Salzstangen steht „Low-Fat“ drauf.

Die Australier Joggen (in Sydney) duch die unmengen von Autos und Abgasen im City-Centre, sie haben sogar schon einen Studiengang für persönliche Trainer geschaffen. Man kann hier also einen Master-Titel im Bereich Fitness erlangen.

Die australischen Frauen tragen schon als Kind Flip-Flops (in Australien heißen sie Thongs). Entsprechend haben viele von denen schiefe Füße.

Für den deutschen Kaffeegenießer dürfte Australien ein Horrorland sein: Kaffeemaschinen kennen sie hier nicht oder nur begrenzt, auch findet man nicht viele Sorten Kaffeepulver. Vielmehr haben sie hier Instantkaffee, z.B. von Nescafe, dass aber nicht im Ansatz an den Nescafe heran kommt, den man bei uns im Laden kaufen kann. Es schmeckt eher nach schlechtem Kaffee mit etwas Kakaopulver. Etwas besser ist da schon der Instant-Espresso von Nescafe (…wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von Espresso reden darf), der aber für Italiener mehr als beleidigend sein sollte.

Die Vögel singen sogar wenns regnet; es gibt (natürlich) viele und andere Vögel als bei uns.

Beim halten an der Ampel fahren sie oft ca. 50cm zu weit über den weißen Haltestreifen hinweg (auch Motorradfahrer tun dies).

Die Geldscheine des australischen Dollars sind aus Plastik (Polypropylen). Australien ist das erste Land überhaupt, dass Geldscheine aus Plastik hat.

Die Australier fahren auf der falschen Straßenseite (links); entsprechend haben Autos das Lenkrad auf der rechten Seite.

Die Australier fahren viel Automatikautos; aber längst nicht so viele wie in den USA.

In den Shops fragen sie immer „Hi, how are you“ oder „How are you going/doing?“

An einer Tankstelle in Victoria haben wir auf den Tanksäulen folgende Aufschrift gefunden: “Sorry, we don’t sell fuel anymore, but we make awesome Hamburgers!”

Benzin ist hier billiger als Diesel. Beides kostet aber umgerechnet weniger als einen Euro (Dez. 2007)

In einem Glas Multivitaminsaft stecken hier 300% Vitamin C. – Soviel kann unserer Körper gar nicht verarbeiten, aber sie machen fröhlich Werbung damit.

Das Wasser aus dem Wasserhahn ist stark chlorhaltig und schmeckt auch nach Chlor.

Waschmaschinen kennen nur 3 Temperaturbereiche: hot, xxx und cold. Die Temperaturen sind aber näher nicht spezifiert, da die Waschmaschine selbst keine Heizspirale hat, sondern einen Kalt- und Warmwasseranschluss. Daher wird warmes-, kaltes oder gemischtes Wasser zum Waschen genommen. Mehr ist nicht drin. Daneben haben die Maschinen noch einen Ein-/Aus-Schalter. Waschpulber muss man vorher in einer Schüssel oder Glas in Wasser auflösen und dann direkt auf die Wäsche kippen, bevor man die Waschmaschine einschaltet. Um Weichspüler zu verwenden, muss man manchmal vor der Waschmaschine hocken und warten bis das „Rinse“-Lämpchen aufleuchtet. Erst dann darf man die Klappe öffnen und Weichspüler direkt auf die Wäsche schütten. – Das ist die aktuelle Technik des Wäschewaschens in Down-Under ;-)

Nach dem Waschen riecht die Wäsche auch nicht viel besser als vorher. Es ist ungefähr hiermit zu vergleichen: man nehme eine Schüssel voll Wasser, füge Waschpulver und Wäsche hinzu, umrühre das ganze für etwa 10 Minuten, tausche das Wasser gegen neues aus und spüle die Wäsche einmal aus. Dass die Wäsche nach diesem Prozedere nicht sauber sein und entsprechend frisch riechen kann, ist jedem klar, nur den Aussies nicht ;-)

Netzspannung ist hier 240VAC, 50Hz. Die Stecker bestehen aus 3 flachen Kontakten, ähnlich wie in den USA, jedoch kennen sie hier schon den PE (Schutzleiter).

Ein Becher Joghurt kostet das 1,5fache eines Liters Benzin. Für 750g Brot bekommt man fast 3l Benzin.

Es gibts hier kaum Vandalismus, was nicht überrascht. Die Jugend hat ja auch viele Möglichkeiten für interessante Hobbies (z.B. Surfing).

Mit knapp über 20Mio. Einwohnern hat Australien kaum mehr Einwohner als die Niederlande; sie haben aber 185 mal mehr Fläche.

In Uluru (Ayers Rock) ist der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur ca. 30°C, wobei im Sommer bis zu 48°C gemessen werden.

Der Uluru (Ayers Rock) hat schon um 8Uhr morgens etwa 36°C. Nach 9Uhr sollte man sich nicht mehr auf ihm befinden, sonst schmelzen einem die Schuhe weg.

Die Aborigines möchten nicht, dass die Touristen Uluru (ihren heiligen Ort) besteigen. Sie selbst tun es auch nicht. Bisher sind 13 Menschen ums Leben gekommen, die beim Besteigen des Uluru abgestürzt sind (Dez 2007).

In Sydney gibt es die gefährlichste Spinne der Welt, die Atrax Robustus (Funnel-Web-Spider).

Sowas wie den Generation-Gap kennen die Australier nicht. Sie sind positiv eingestellte Menschen und es gibt kaum Unterschiede zwischen Jung und Alt. Beide Altersgruppen gehen gerne aus. Man sieht sie schon morgens beim Frühstück zusammensitzen.

In fast allen touristischen Stellen gibt es Toiletten – und diese werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Zucker hier ist nicht so süß wie bei uns.

Salz ist hier nicht so salzig wie bei uns. Of enthält es noch zusätzliche Mineralien.

Das Autofahren ist hier, abgesehen von der falschen Straßenseite, wie bei uns. Besonders lobe ich mir die Fahrkultur, die mit der deutschen mehr als nur mithalten kann.

Sie unterhalten sich gerne an der Ampel mal über Gott und die Welt.

Generell merkt man, dass sie viel Vertrauen in fremde Personen haben. Sowas hat in Deutschland stark abgenommen und fehlt ein bisschen.

Australien hat 3 Zeitzonen. Die Western Standard Time (WST), Central Standard Time (CST) und die Eastern Standard Time (EST).

Die „echten“ Australier haben Häftlinge als Ur-Ur…-Großeltern.

Hier kann man Supermärkte finden, die neben Lebensmitteln auch eine Post beinhalten oder ein Internetcafe.

Bier ist hier teurer als bei uns (0,33l Bier kostet im Supermarkt umgerechnet ca. 1,40€).

Im Supermarkt kann man nicht nur einzelne Bierflaschen (oder Dosen) eisgekühlt kaufen, sondern ganze Bierkisten.

Geldbeträge werden auf 5 Cent gerundet. (daraus folgt: es gibt keine 1 und 2 Cent Münzen)

12pm ist nicht 0Uhr/24Uhr, sondern 12 Uhr.

Das Wort „call“ benutzen sie hier wie das Wort „visit“, z.B. „please call again!“

„Tea“ heißt nicht unbedingt Tee sondern Abendessen, z.B. „I’m gonna have tea now“

„Opel“ heißt in Australien „Holden“. Und sie haben Marken, die es bei uns ist den 80ern und 90ern gab, z.B. Commodore, Senator

„Axe“ heißt in Australien „Lynx“

Sie fahren gerne VWs. Mercedes ist hier aber kaum vertreten.

Auch wenn die Sonne kaum oder gar nicht scheint, man kann hier dennoch einen Sonnenbrand bekommen.

Überall in Australien ist mit mehr oder weniger großen Tierchen zu rechnen. Manche sind einige cm groß und können sogar fliegen. Je weiter man jedoch ins Outback fährt, desto mehr sieht man davon.

Die Aussies sind Anti-Fire-Freaks. Überall siehr man Feuerlöschdecken, Sprinkleranlagen, Feuerlöscher und Rauchmelder.

Die meisten Flaschen (Bier- und Weinflaschen ausgenommen), sind hier randvoll. So z.B. ist eine Wasserflasche bis zum Rand voll, so dass keine Luft mehr drin ist.

Es gibt hier nur Sonnenkreme mit Lichtschutzfaktor 30+.

Sonnenkreme kann man auch in einer 0,5-Liter Flasche mit einer kleinen Pumpe kaufen (ähnlich wie die Seifenspender bei uns)

Von der Sonne braun gebräunt zu sein ist völlig „uncool“ in Australien. Die Aussies tragen Hut und Sonnenbrille und sind mit Sonnenkreme vollgeschmiert. Auf dem Strand liegen meist nur Touristen rum und sonnen sich krebsrot.

Nach lediglich 20 Mintuen in der australischen Sonne ohne Sonnenkreme kann man sich einen bösen Sonnenbrand holen. Diese Erfahrung musste ich selbst machen.

Heiligabend (Christmas Eve) gibt es in Australien so nicht wie bei uns. Es ist eher ein ganz normaler Arbeitstag für die Aussies. Der 1.Weihnachtstag ist für sie Weihnachten (Christmas Day). Der 2.Weihnachtstag (Boxing Day) ist bei denen auch ein Feiertag.

Ist man in der Wüste Australiens unterwegs, so sollte man etwa 1 Liter Wasser pro Stunde trinken. Tut man dies nicht, droht man unbemerkt zu dehydrieren; die Gedanken verschwimmen und man kann sich verirren, was fatale Folgen haben kann.

Erhört sich die Durchschnittstemperatur des Oceans um 2°C, so wird der gesamte Great Barrier Reef absterben.

Frühstück bei den Aussies ist: Toasts, gebratener Speck, Spiegelei, (Weiße-)Bohnen mit Tomatensoße

Die australier haben salzige Butter.

In Supermärkten ist es sau kalt. Ich schätze es sind 17 oder 18°C. Entsprechend wird einem kalt, wenn man in kurzer Hose und T-Shirt reingeht.

In den Hostels gibts oft separate Kalt- und Warmwasserkräne. Entweder man verbrüht sich oder man nutzt das kalte Wasser.

Für öffentliche Toiletten muss man grundsätzlich nichts bezahlen.

Duschgel nennt man hier „Showermate“.

Es gibt in den Großstädten Hausnummern, die weit über 500 hinweg gehen.

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